Guter Testspielauftakt
Stadtligist erweist sich als starker Gegner
Zu einem ersten Testspiel war am Mittwochabend der Stadtligist TSV 1886 Gera-Leumnitz bei der Reserve der Spielgemeinschaft Schmölln/Großstöbnitz zu Gast. Dieser Gast erwies sich als äußerst spielstark und hatte, über das gesamte Spiel gesehen, die größeren Spielanteile. Als SG-Keeper Enrico Petrick bereits nach 11 Minuten hinter sich greifen musste, schien das Spiel ach ergebnismäßig in Richtung Gäste zu laufen. Doch die Retzer-Elf, welche das erste Mal Schmöllner und Großstöbnitzer Kicker vereinte, zeigte sich keineswegs geschockt. Bereits im Gegenzug setzte Christian Steinberg eine Präzisionsflanke Robin Ottos per Kopf zum Ausgleich in die Maschen (13.).
Das Spielgeschehen wogte auf und ab, und dies, erfreulicherweise jeder Zeit fair. Nachdem ein wunderschöner Spielzug die Gäste erneut in Führung gebracht hatte (26.), musste Routinier Mario Östreich mit einem platzierten Freistoßtor das Halbzeitremis retten (40.).
Kaum hatte Schiri Brenner die Begegnung wieder freigegeben, da nutzte der Gast einen Abwehrfehler erneut zur Führung (50.). So offensivstark die Gäste auch waren, hinten zeigte sich der Stadtligist doch anfällig. Dies wusste die SG zu nutzen Alexander Hass schoss das Leder zum 3:3 über die Linie (65.) und Mario Östreich hätte seine Elf kurz darauf bereits in Führung schießen können, scheiterte jedoch im Duell mit dem Gästekeeper (67.).
Die Führung erzielte letztendlich Alexander Hass mit einer sehenswerten Direktabnahme (74.). Die neu formierte SG stand jetzt gut. In der Hintermannschaft überzeugte vor Allem Marian Kühn, welcher eine solide Leistung in neuer Umgebung bot.
Aber auch vorn trug die Vereinigung von SVS und SV 90 erste Früchte, denn ein Benndorf-Treffer sorgte für die endgültige Entscheidung im Spiel (87.). Der Torschütze hätte in der Folgeminute das Ergebnis sogar noch höher schrauben können, oder sogar müssen, doch vergab er diese Großchance. Am Ende wäre das vielleicht auch zu viel des Guten gewesen, denn schon so schmeichelte das Ergebnis den Hausherren ein wenig. |